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Dosimetertypen
Für die Überwachung der Personendosis kommt das am Forschungszentrum Karlsruhe entwickelte Flachglas- oder Phosphatglasdosimetriesystem zum Einsatz. Die PTB- zugelassenen Gleitschattendosimeter GD60 erfüllen die Anforderungen der Richtlinie 96/29/EURATOM und der Strahlenschutzverordnung an die neue Messgröße "Personendosis Hp(10)".
Die Filmdosimeter sind mit verschiedenen Befestigungen lieferbar.
In besonderen Fällen - wenn bei einer beruflich strahlenexponierten Person der Erwartungswert der Teilkörperdosis für die Haut oder Hände mehr als 150 mSv im Jahr erreichen kann - müssen zusätzlich Fingerringdosimeter (LiF-Detektoren) zur Messung der Teilkörperdosis an den Händen durch Röntgen- und Gammastrahlung sowie harter Betastrahlung von den zuständigen Strahlenschutzbeauftragten angefordert werden; das kann z.B. der Fall sein:
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bei Experimentieren mit harten Betastrahlern, z. B. Umgangsmengen > 200 MBq P-32 |
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beim Justieren von Röntgeneinrichtungen, wenn die Hände in das Nutzstrahlenbündel gelangen können |
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bei medizinischen- oder tiermedizinischen Anwendungen (Herzkatheter!) |
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beim Justieren von Mössbauerquellen |
Für Anwendungen in Mischstrahlungsfelder mit einem großen Anteil an weicher Betastrahlung bietet die Messstelle besondere Fingerringdosimeter mit einem dünnschichtigen Detektor an.
Zusätzliche Albedo-Dosimeter sind erforderlich, wenn in Neutronenstrahlungsfelder gearbeitet wird. Dies betrifft vor allem Institute, die Ihre Mitarbeiter in "fremde Anlagen" entsenden (PCI, PI, KIP).
Jederzeit ablesbare, nicht amtliche Dosimeter z. B. für Gäste, fremde Firmen oder als zusätzliches Dosimeter auf Wunsch einzelner Mitarbeiter können bei der Abt. Strahlenschutz ausgeliehen werden.
In speziellen Strahlenschutzbereichen mit Publikumsverkehr, wo die effektive Dosis voraussichtlich den Wert von 1 mSv / Jahr nicht überschreitet (z. B. Praktikumsräume mit kernphysikalischen Experimenten) werden amtliche Flachglasdosimeter als Ortsdosimeter eingesetzt.
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